Prepaid oft billiger als Handyverträge
28. Oktober 2009 von Karsten Fohlnick
Stiftung Warentest hatte unlängst herausgefunden, dass manche Prepaidtarife wesentlich günstiger sind, als bestehende Handyverträge. Bevor man sich demnach für einen festen Vertrag entscheidet, sollte man sich auch die Prepaidangebote ansehen.
Viele wollen kein Prepaid-Tarif, weil sie somit nicht unbegrenzt telefonieren können. Das Guthaben muss in regelmäßigen Abständen aufgeladen werden. Hierbei bekommt man von einigen Anbietern jedoch auch einige Rabatte und mehr Guthaben, wenn man eine bestimmte Summe auf das Handy lädt. Diese Möglichkeiten gibt es bei einem Vertrag nicht. Außerdem muss man sich auch immer vor Augen halten, dass es bei einem Vertrag eine feste Bindung gibt und man sich für eine bestimmte Laufzeit verpflichtet. Hier ist es vor allem wichtig, dass man immer eine gleichbleibende Grundgebühr hat und diese sich nicht zu sehr erhöht in der Laufzeit. Daran sollte man bei einem Abschluss immer achten. Dass die Gespräche im Vertrag wesentlich günstiger zu bekommen sind und es hier auch bessere Flatrates gibt, ist auch schon längst nicht mehr aktuell. Hier gibt es auch bei den Prepaid-Tarifen günstige Optionen, bei denen man ebenso preislich gut in andere Netze oder in das Festnetz telefonieren kann.
Der Trend geht immer weiter zu den Prepaid-Angeboten. Dabei muss man jedoch auch immer darauf achten, was man für ein Telefonierverhalten hat. Hier ist es natürlich nicht immer ratsam, sich einen solchen Tarif zu holen. Dennoch sollte man beachten, dass sich die nächste Zeit auch die Handyverträge massiv verändern müssen. Um am Markt weiterhin im Wettbewerb zu bleiben, sollte es auch hier günstige Optionen, niedrige Grundgebühren und auch eine geringere Vertragslaufzeit geben. Die meisten großen Anbieter haben jedoch auch eine Prepaid-Option, von der man profitieren kann. Die günstigsten Anbieter sind jedoch die Discounter.