Nov 04
In Spanien ist jetzt erst die Frist abgelaufen, sodass sich die Besitzer von Prepaid-Karten jetzt registrieren müssen. Die anonymen Handykarten wurden dabei nach und nach abgeschaltet und konnten nur noch die Notrufnummern wählen. Auch Anrufe gingen nicht mehr ein.
Bei den Prepaid-Karten in Spanien muss jetzt auch immer eine Adresse hinterlegt werden. Wer diese bisher nicht nachgetragen hat, kann die Karte nicht mehr gebrauchen. Bisher war es hier auch üblich, dass die Prepaid-Karten auch ohne Adresse und anonym vergeben werden konnten. Mittlerweile ist dies jedoch nicht mehr der Fall. In Spanien soll es jedoch noch immer vier Millionen anonyme Prepaid-Karten geben. Diese wurden jetzt abgeschaltet. Dabei geht die Regierung jedoch davon aus, dass sie sowieso kaum noch genutzt worden sind. Schon seit Monaten war bekannt, dass diese bis Anfang November registriert werden müssen und unregistrierte Karten danach nicht mehr zu gebrauchen sind. Das Telefonieren ist damit mit den anonymen Karten nicht mehr möglich. Dieses Gesetz wurde zur Bekämpfung des Terrorismus erlassen im Oktober 2007. Die damals getroffene Übergangsregelung sollte für zwei Jahre gelten. Diese zwei Jahre sind jetzt abgelaufen gewesen. Die meisten Mobilfunkanbieter haben in den vergangenen Wochen ihre Kunden über die Neuregelung informiert. Auch eine Kampagne wurde bereits gestartet im März, damit die Kunden darauf hingewiesen werden. Zur Anmeldung brauchten die Kunden nur mit einem amtlichen Ausweis zum Anbieter gehen, und sich die Adresse registrieren zu lassen. Es ist immer noch möglich, die noch ausstehenden Nummern zu erhalten.
Aug 20
Es gibt einen neuen Anbieter, der einen Prepaid-Tarif auch für Auslandsgespräche ermöglichen kann. Gerade bei den Telefonaten von Deutschland ins Ausland kann man bei Talk Tiger einiges sparen.
Normalerweise sind die Auslandstelefonate sehr teuer und man muss tief in das Portemonnaie greifen, wenn man keinen guten Tarif hat. Gerade bei Prepaid-Karten kann man die Auslandspreise kaum bezahlen, da sie sehr hoch angesetzt sind. Der Tarif Talk Tiger ist jedoch im Vergleich sehr preiswert. Angeboten wird dieser von dem Unternehmen The Phone House. Vor allem Kunden, die mit dem Handy oft ausländische Nummern anrufen müssen, können jetzt profitieren. Der Tarif kann eine Verbindung in über 220 Länder ermöglichen und ist zudem noch günstig. Die Karte muss mit 50 Euro aufgeladen werden. Danach kann man ab 4,7 Cent in der Minute die Gespräche ins Ausland führen. Pro Gespräch kommt lediglich eine Verbindungsgebühr von 19 Cent hinzu. Telefonate in deutsche Fest- und Mobilfunknetze kosten ab 12,8 Cent pro Minute. Nur die Gespräche innerhalb desselben Tarifs kosten nur 4m2 Cent in der Minute und sind demnach nur etwas günstiger, als die Gespräche ins Ausland.
Das Startpaket mit der entsprechenden SIM-Karte ist schon ab 3,95 Euro erhältlich. In dem Preis ist jedoch auch schon ein Guthaben von einem Euro enthalten. Man hat auch die Möglichkeit, wie bei vielen Prepaid-Anbietern, die Karte mit 15 oder 25 Euro aufzuladen, sodass man ein zusätzliches Guthaben von fünf Euro bekommen kann. Bei der Aufladung von 50 Euro bekommt man ein Extra-Guthaben in Höhe von 20 Euro gewährt. So lohnt sich das Telefonieren ins Ausland doppelt.
Jul 17
Vom Ausland mit dem Handy telefonieren ist kaum bezahlbar. Die Minutenpreise sind sehr hoch und man muss sich auf Roaminggebühren einstellen. Diese fallen an, damit man die ausländischen Netze nutzen kann. Jetzt gibt es eine Neuerung auf dem Markt.
Der VoIP-Anbieter sipgate hat eine lohnende Alternative entwickelt. Dabei können die Telefonierer mit dem Handy künftig das GSM-Roaming umgehen und zu besonders günstigen Konditionen telefonieren. Die einzige Voraussetzung dafür ist Handy mit einer WLAN-Funktion. Beim Telefonieren wird dabei im VoIP-Modus die Sprachverbindung über das Internet hergestellt. Das GSM-Netz wird dabei nicht genutzt, weshalb man auch keine Roaminggebühren zahlen muss. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Anrufe nach Deutschland, egal wo man sich gerade befindet, immer gleich viel kosten. Je nach Tarif berechnet sipgate für die Telefonate in das deutsche Festnetz 1,79 Cent in der Minute. Im sipgate basic-Tarif fällt hier auch keine Grundgebühr an. Das VoIP auf dem Handy einzurichten ist zwar vom Hersteller abhängig, jedoch nicht besonders schwer. Bereits kurz nach dem Eintragen der Daten von sipgate kann das Telefonieren losgehen. Manchmal bekommt man auch eine SMS mit den Zugangsdaten, die man lediglich eintragen muss. Kurz darauf wird die Konfiguration bei sipgate ausgelöst.
Ist das Telefon komplett eingerichtete, so kann man zwischen den Übertragungsarten GSM und VoIP wählen. Danach sucht man sich einfach einen günstigen oder kostenlosen WLAN-Zugang, den man oft an öffentlichen Plätzen, in Hotels oder in Cafés findet. Bei einigen Hotels oder Zimmern ist der Zugang zum WLAN schon im Mietpreis enthalten. Hat man sich eingewählt, kann man zu sehr günstigen Tarifen über VoIP telefonieren.
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