Beliebt wie nie zuvor - das mobile Internet
6. Mai 2010 von Karsten Fohlnick
Die Nutzung des Internet von jedem beliebigen Ort aus wird immer mehr zu einem Volkssport. Dementsprechend gestalten die Anbieter auch ihre Tarife.
Bei den Prepaid-Tarifen muss man in den Netzen der Betreiber Telekom und Vodafone allerdings auf die dort tätigen Discounter zurückgreifen. Denn weder Vodafone noch die Telekom selber bieten in ihren Netzen eigene Prepaid-Tarife an. Dafür kann man innerhalb des Telekomnetzes auf die Mobilfunkdiscounter congstar, Penny Mobil und ja!mobil setzen. Für die Nutzung des mobilen Internets bieten sie Tagesflatrates, die 2,49 Euro pro Kalendertag kosten. Wie fast überall greift auch hier ab einem bestimmten Datenaufkommen die sogenannte Breitbandbegrenzung. Wer pro Tag mehr als 500 MB versurft, der muss damit rechnen, dass die schnelle Verbindung auf eine Übertragungsrate in Höhe von 64 Mbit pro Sekunde im Downstream gesenkt wird.
Sieben Tage- oder 1-GB-Tarif
Für Nutzer des Vodafone-Netzes wiederum stehen andere Anbieter zur Auswahl. In diesem Fall sind es die Discounter Bildmobil und N24. Anders als bei den Prepaid-Angeboten im Telekomnetz werden hier Zugänge offeriert, die sich über einen Zeitraum von insgesamt sieben Tagen erstrecken. So bietet beispielsweise BILDmobil einen Sieben-Tage-Zugang für 6,99 Euro. Umgerechnet auf den Monat ergibt das eine monatliche Rate von ungefähr 30 Euro. Das ist durchaus günstig, hat aber einen gewaltigen Haken. Anders als die meisten Tarifmodelle für den Zugang zum mobilen Internet handelt es sich hierbei nicht um einen Vertrag mit Performance-Drosselung, die beim Erreichen eines bestimmten Datenauskommens automatisch einsetzt. Wer innerhalb der sieben Tage 1 GB an Datenaufkommen verzeichnet, dem wird die Verbindung kurzerhand gekappt. Um das mobile Internet weiterhin nutzen zu können, muss ein neues Nutzungspaket gekauft werden.