Jun 30
Der Branchenriese Telekom wird mit dem morgigen Tag das Daten-Roaming für sämtliche Prepaid-Kunden einstellen. Die Freischaltung wird zukünftig nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch erfolgen.
Auch wenn einige Gerüchte Anderslautendes verbreiten: der bekannte Chefredakteur einer prominenten deutschen Tageszeitung hat mit der jetzt von Telekom offiziell gemachten Entscheidung nichts zu tun, trotz der Medienberichten zufolge 40.000 Euro starken Roaming-Rechnung. Hintergrund ist vielmehr eine ab morgen in Kraft tretende EU-Richtlinie, welche die Gesamthöhe der anfallenden Roaming-Kosten auf höchstens 59,50 Euro brutto deckelt. Warum die Grenze auf ausdrücklichen Kundenwunsch dennoch überschritten können werden soll, ist dabei nicht einleuchtend. Welcher Kunde möchte schon ausdrücklich mehr zahlen, als der Gesetzgeber zulässt?
Auch Discounter im Telekom-Netz betroffen
Dieser Passus allerdings ist es, den die Telekom nun nutzt, um die Abschaltung der Romaing-Plattform für Prepaid-Kunden zu begründen. Die Deckelung dieser Dienstleistungen sei derzeit technisch nicht machbar, so das Unternehmen. Folglich werde man den Zugang komplett sperren. Wer als Prepaid-Kunde der Telekom das Daten-Roaming dennoch in Anspruch nehmen will, der muss den wahrscheinlich höher als 59,50 Euro monatlich ausfallenden Kosten ausdrücklich und in einer separaten Abfrage zustimmen.
Explizite Zustimmung erforderlich
Wer sich also im Ausland befindet, das Daten-Roaming nutzt und die Grenze von 59,50 Euro erreicht hat, kann das Daten-Roaming nur dann weiter nutzen, wenn er sich gegenüber dem Anbieter Telekom mit den entstehenden Zusatzkosten einverstanden erklärt. Nicht ganz unwichtig ist in diesem Zusammenhang, dass davon nicht nur die direkten Telekom Kunden betroffen sind. Die Entscheidung gilt auch für alle anderen Discounter, deren Kunden im Netz der deutschen Telekom telefonieren.
Jun 29
Der Mobilfunkdiscounter Tchibo bietet Neukunden ab sofort die Möglicht, ihre Nummer aus einem bereits bestehenden Mobilfunkvertrag zu portieren.
Der Kaffeehändler und Kommunikationsdiscounter sorgt einmal mehr für Schlagzeilen. Nicht nur, dass die Rufnummernmitnahme bei einem Vertragswechsel zu Tchibo technisch und generell möglich ist. Die Portierung tatsächlich in Anspruch zu nehmen, fällt einem umso leichter, wenn man dafür nicht noch „draufzahlen“ muss. Mit der Zeit allerdings hat es sich eingebürgert, dass diejenigen Anbieter, die einen ehemaligen Kunden einschließlich seiner Nummer ziehen lassen, von ihrer Seite aus eine Gebühr für eben diese Rufnummernmitnahme erheben. In der Regel beträgt diese rund 25 Euro.
Extraguthaben in Höhe von 25 Euro
Aus diesem Grund hat sich der Anbieter Tchibo dafür entschieden, für die Portierung gewisse Anreize zu schaffen. Der Discounter verspricht jedem Neukunden, der seine Rufnummer aus einem alten Vertragsverhältnis mit zu Tchibo bringt, ein Extraguthaben in Höhe von exakt 25 Euro. Auf diese Weise entstehen für die Portierung der bestehenden Mobilfunknummer keine Extrakosten, bzw. gleichen sich die Aufwendungen aus. Bisher war die Rufnummernmitnahme zwar möglich, wurde aber nur im Rahmen der Komfort-Option gestattet.
Tchibo-Tarife ohne Grundgebühr
Alle anderen Konditionen der Tchibo-Tarife sind discounter-typisch übersichtlich und klar strukturiert. Eine SIM-Karte kostet genau einen Euro. Im Komfort-Tarif beträgt die Höhe des Startguthabens 5, mit der Prepaid-SIM 1 Euro. Telefonate zwischen Tchibo-Kunden werden mit 5 Cent pro Telefonat abgerechnet. Alle Gespräche und Kurznachrichten in andere Netze kosten 15 Cent pro Minute und Stück. Der Tarif sieht weder einen Mindestumsatz, noch eine Mindestlaufzeit vor und kommt auch ohne Grundgebühr aus.
Jun 24
Die mit Spannung erwartete und erst vor kurzem von Apple-Chef Steve Jobs vorgestellte Weiterentwicklung des iPhones wird zunächst nur in Kombination mit einem Laufzeitvertrag vertrieben.
Damit straft man anders lautende Gerüchte Lügen, die sich in den letzten Wochen wie ein Lauffeuer vor allem in Internet verbreitet hatten. Apple hatte mit einer Option im Rahmen der Vorbestellungen und Reservierungen für das neue Gerät für Irritationen gesorgt. Im Online-Shop von Apple wurden unter anderem auch Reservierungen für eine Prepaid-Variante des iPhone 4 entgegengenommen. Wie sich jetzt herausstellte, war diese Option ursprünglich nicht so vorgesehen.
Fehler auf der Homepage von Apple
In einer Rundmail an alle Vorbestellter räumte der Konzern diesen Fehler jetzt ein. Bestellungen für Prepaid-Varianten würden automatisch zu Bestellungen für vertragsgebundene Geräte, wobei eine Reservierung noch lange nicht zum Kauf verpflichte. Damit bestätigte sich, was die deutsche Telekom von Anfang kommuniziert hatte: das iPhone 4 ist derzeit als Prepaid-Variante nicht erhältlich. Zur Markteinführung wird es wie schon bei dem Vorgängermodell ausschließlich die Telekom sein, die das Apple-Gerät in Kombinationen mit entsprechenden Laufzeitverträgen vertreibt.
Offizielle Markteinführung am 24. Juni 2010
Am heutigen Donnerstag, dem 24. Juni 2010, kommt das Apple iPhone 4 offiziell auf den Markt. Viele Apple-Vertragshändler und auch einige Telekom-Shops rechnen mit einem starken Kundenandrang. Zu diesem Zweck hatten einige Telekom-Filialen ihre Türen heute zum Beispiel früher geöffnet. Die Erfolgsgeschichte des wiederauferstandenen Computerherstellers aus dem kalifornischen Cupertino ist, das steht schon jetzt fest, um eine weiteres Kapitel reicher.
Jun 23
Die Betreiber der Social Network Pattformen studiVZ, schülerVZ und meinVZ erhöhen die Attraktivität ihres Online-Angebots mit Hilfe eines eigenen Prepaid-Tarifs.
Damit sind die VZler die insgesamt dritte deutsche Social Network-Plattform, die sich mit einem eigens konfigurierten Mobilfunktarif aus dem Bereich Prepaid auf den Markt wagt. Es wurde aber auch langsam Zeit. „Die Lokalisten“ und „Wer kennt wen?“ sind schon seit längerem erfolgreich mit einem entsprechenden Angebot etabliert. Und das, obwohl die VZ-Gruppe mit insgesamt 17 Millionen registrierten Nutzern mit Abstand die größte der deutschen Plattformen darstellt.
VZ-Angebote kostenlos
Ab 28. Juni können diese 17 Millionen zum Pauschalpreis von 9 Cent pro Minute telefonieren. Der Minutenpreis gilt für alle inländischen Netze. Das gilt auch für Kurznachrichten, die pro Stück ebenfalls mit 9 Cent berechnet werden. Analog zu den Angeboten der Wettbewerber ermöglicht der VZ-Tarif seinen Nutzern den komplett kostenlosen Zugang zu den Surf- Chat und Mail-Angeboten des VZ-Verbunds. Am einfachsten sind diese über die entsprechenden Apps zu nutzen, die bereits für einen Großteil der Handy-Betriebssysteme zur Verfügung stehen. Ansonsten fallen für die Nutzung des mobilen Internets 24 Cent pro MB an.
Diverse Flatrates zur Auswahl
Aufpeppen lässt sich der Tarif durch diverse Flatrate-Optionen, die die VZ-Gruppe ihren Nutzern anbietet. Beispielsweise die Community-Flat für 4 Euro monatlich, welche kostenlose Gespräche zu allen anderen VZ-Tarif-Nutzern erlaubt. Auch eine Daten-Flatrate steht zur Verfügung. Sie kostet 10 Euro im Monat und ist mit einer Geschwindigkeitsdrosselung ab einem Datenvolumen von 200 MB versehen. Der Tarif verzichtet auf Mindestumsatz, -vertragslaufzeit und Grundgebühr. Das Starterpaket ist bereits für 5 Euro erhältlich und verfügt über ein Startguthaben in Höhe von 1 Euro.
Jun 22
Der eigentlich als Fernsehsender bekannte Anbieter SAT.1 offeriert ab sofort Datentarife, darunter einer, der speziell für die Nutzung mit dem iPad der Firma Apple konzipiert wurde.
Mit seinem neuen Angebot dringt der Fernsehsender in ein ihm unbekanntes Gebiet vor. Das Portfolio für Mobilfunktarife sieht zunächst vier verschiedene Angebote vor. So kostet eine Surfsession, die eine Stunde dauert und über ein Inklusivvolumen von 1 GB verfügt, 99 Cent. Das gleiche Inklusivvolumen verteilt auf die Dauer von 12 Stunden kostet 1,99 Euro. Für den Volumentarif mit einem Vorrat von 500 MB zahlt man pro Monat 9,99 Euro und in der Variante mit 2 GB 29,99 Euro.
Keine Micro-SIM im Angebot
Insbesondere die beiden Volumentarife eignen sich laut Anbieter für die Nutzung mit dem Apple iPad. Weil Sat.1 in Ermangelung eines eigenen Netzes mit Vodafone kooperiert dürfen Kunden von SAT.1 mit einer verhältnismäßig hohen Netzabdeckung rechnen. So letztere auch sein mag, einen Wermutstropfen gibt es trotzdem. Weil SAT.1 keine Micro-SIM-Karten vertreibt, müssen Kunden die herkömmliche SIM-Karte erst zurechtschneiden, um sie mit dem iPad nutzen zu können.
Tarife auch ohne Surfstick nutzbar
Nutzbar sind diese Tarife zum Beispiel mit dem UMTS-Surfstick. Im Paket mit der SIM-karte sowie einem Startguthaben in Höhe von 10 Euro kostet er 29,95 Euro. Kunden können dann damit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit pro Sekunde im Upstream erreichen. Ohne den Surfstick kostet die SIM-karte 14,95 Euro. Am Startguthaben von 10 Euro ändert sich allerdings nichts.
Jun 17
Ihren aus Verbrauchersicht guten Ruf haben die Prepaid-Verträge im Mobilfunkbereich zurecht. Dennoch hat sich mit den zahlreichen buchbaren-Optionen, die inzwischen auch im Prepaid-Bereich zum Standard gehören, die Gefahr so genannter Kostenfallen gesteigert.
Natürlich abhängig vom individuellen Telefonie-Verhalten des Kunden, sind die meisten Prepaid-Verträge für die Verbraucher von großem Vorteil. Übersichtliche Tarife werden hier mit voller Kostenkontrolle gekoppelt. Die Nutzer zahlen in der Regel nur das, was sie vorher auch auf das Guthabenkonto eingezahlt haben. Und auch die Auffüllung des Kontos gestaltet sich in den meisten Fällen kinderleicht. Gleichzeitig steht der allgemeine Funktionsumfang den Tarifen aus dem Postpaid-Bereich in nichts nach.
Besonders Optionen bergen Gefahr
Ein Blick auf die andere Seite der Medaille allerdings zeigt, was der Schutz vor der Schuldenfalle auch bedeuten kann. Befindet sich nämlich kein Guthaben mehr auf dem Prepaid-Konto, kann der Tarif auch nicht weiter genutzt werden. Die Gefahr, dass eine solche Situation eintritt, steigt mit jeder zusätzlich gebuchten Option. Die Kosten dafür werden vom Guthabenkonto abgezogen und belasten es auf diese Weise zusätzlich. Das gilt für Daten-Flatrates ebenso wie für Volumen-Tarife oder Ähnliches.
Zeitpunkt des Geldeinzugs wichtig
In diesem Zusammenhang kann es von Wichtigkeit sein, die AGBs der Anbieter einer genauen Prüfung zu unterziehen. Beim Discounter Discoplus beispielsweise werden die Kosten für sämtliche Zusatzoptionen bereits zwei Wochen vor der Inanspruchnahme der Optionen eingezogen. Befindet sich zu diesem Zeitpunkt zu wenig Geld auf dem Guthabenkonto, wir die SIM-Karte selbst dann gesperrt, wenn die Kosten für optionlose Nutzung der SIM-Karte bereits beglichen wurden.
Jun 16
Unmittelbar nach der Vorstellung der neuen Generation des iPhones, dem iPhone 4, durch den charismatisch Apple-Chef Steve Jobs begann der Run auf die neuen Telefone. Inzwischen sind sie auch für den deutschen Markt vorzubestellen.
Apple weiß, wie man auf der Marketing-Klaviatur zu spielen hat. Das Apple iPad war noch in aller Munde, da tauchten plötzlich merkwürdige Gerüchte über eine neue Generation von Apple-Telefonen auf. Angeblich hatte ein Apple-Mitarbeiter einen als iPhone 3GS getarnten Prototypen zufällig und völlig aus Versehen in einem Cafe in San Francisco liegen gelassen. Der vermeintliche Finder gab das Gerät, das aussah wie ein herkömmliches iPhone dann bei einem Blogger ab, der das Telefon untersuchte und der ganzen Welt mitteilen konnte, was Apple sich einmal mehr Tolle ausgedacht und ertüftelt hatte.
Ab 24. Juni in Deutschland offiziell erhältlich
Wie viel Wahrheit in dieser Geschichte tatsächlich steckt, wird man wohl nie ergründen. Fakt ist, dass diese Story den Hype um die neuen Apple-Telefone schürte wie sonst nur Öl das Feuer. Und wenige Wochen später präsentierte Steve Jobs das neue Telefon auf einer Produktmesse. Obwohl noch längst nicht klar ist, wie genau die für das iPhone 4 zu konzipierenden Tarife aussehen könnten, haben Interessierte aus Deutschland ab sofort die Möglichkeit, sich die neuen Telefone vorzubestellen. Im Apple-Store sind sie in der Ausführung 16 GB und in der Farbe schwarz reservierbar. Angaben zum Preis existieren nicht. Frühestens erhältlich wird das Telefon erst ab 24. Juni sein.
Jun 15
Das Discounter-Angebot vom Kommunikationsanbieter Vodafone bietet jetzt allen Kunden ein Aktionsangebot, das man kaum ablehnen kann: Minutenpreise in alle deutschen Mobilfunknetze in Höhe von 7 Cent.
Der von Vodafone initiierte Prepaid-Aktionstarif CallYa 7 kann nun auch von Bestandskunden in Anspruch genommen werden. Noch bis kurz vor Beginn der Fußball-WM hatte das Aktionsangebot ausschließlich für Neu-Kunden bestanden. In den letzten Tagen allerdings hatten immer mehr Prepaid-Kunden von Vodafone über SMS berichtet, die sie auf das neue Angebot hingewiesen hätten.
Gespräche in das deutsche Festnetz für 7 Cent pro Gespräch
Das Angebot der Prepaid-Marke ist ganz auf die Fußball-WM in Südafrika zugeschnitten. Während des Turniers, also im Zeitraum zwischen 11. Juni und 15. Juli, kosten Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze nur 7 Cent pro Minute. Für Gespräche in das deutsche Festnetz fällt theoretisch noch weniger an – vorausgesetzt, man telefoniert mehr als eine Minute. Denn Festnetzgespräche kosten 7 Cent pro Gespräch, und nicht pro Minute. Damit gehört das CallYa-Angebot zu den mit Abstand günstigsten auf dem deutschen Markt überhaupt.
Aktionsverlängerung bei deutscher Weltmeisterschaft
Die einzigen zusätzlichen Kosten bestehen in der monatlich abgebuchten Nutzungspauschale in Höhe von 77 Cent. CallYa wäre aber kaum CallYa, wenn die Aktion nicht noch einen ganz besonderen Haken hätte. Für den Fall nämlich, dass Deutschland Weltmeister wird, verlängert sich die Gesamte Aktion automatisch um weitere sieben Monate und gilt somit bis zum 15. Februar 2011.
Jun 10
Der Mobilfunkdiscounter Speach Prepaid hat im Rahmen einer Sommer-Aktion das Startguthaben für Neukunden erhöht. Der Anbieter erhofft sich dadurch eine höhere Attraktivität.
Im Juni fällt nicht nur der Startschuss für den Sommer. Traditionell ist das der Monat, in dem viele Sonder- und Rabattaktionen zu Gunsten der Kunden bzw. Kundenbindung gefahren werden. So auch in der Mobilfunkbranche. Neben so einigen anderen hat sich auch der Prepaid-Spezialist Speach Prepaid jetzt zu einer Aktion entschlossen, die mit einem verbesserten Startguthaben für Neukunden um eben jene wirbt.
9 Cent pro Minute in alle Netze
Wer sich noch innerhalb dieses Monats für das Starter-Paket von Speach Prepaid entscheidet, der erhält neben der SIM-Karte auch eine einmaliges Startguthaben in Höhe von 14,- Euro. Weil das Starter-Paket 9,95 Euro kostet, bedeutet das für die Kunden, dass sie schon allein für den Vertragsabschluss gut 4,- Euro geschenkt bekommen. Normalerweise beträgt das Startguthaben lediglich 5,- Euro. Die sonstigen Konditionen entsprechen in punkto Übersichtlichkeit und Transparenz dem Prepaid-Standard. Sämtliche Gespräche in alle Netze werden mit 9 Cent pro Minute abgerechnet. Der gleiche Preis fällt auch pro SMS an. Sogar die Nutzung des mobilen Internets ist mit Speach Prepaid möglich. Für die jedes versurfte MB berechnet der Anbieter seinen Kunden 24 Cent. Als Kunde des virtuellen Netzbetreibers vistream nutzen die Speach Prepaid Kunden das Netz des Kommunikationsdienstleisters E-Plus.
Freiminuten für Online-Käufe
Eine Besonderheit des Tarifs besteht in der Möglichkeit, Freiminuten bzw. Gesprächsguthaben über Einkäufe bei bestimmten Online-Shops zu erhalten. Inzwischen gehören über 80 solcher Online-Shops zum Speach-Netzwerk. Speach-Kunden, die noch bis zum 30. Juni wenigstens einen Kauf bei einem der angeschlossen Shops tätigen, erhalten 100 Freiminuten zusätzlich.
Jun 09
Der Mobilfunkanbieter Freenet bietet seinen Kunden ab sofort einen Mobilfunkvertrag auf Prepaid-Basis an, der vor allem durch die ungewöhnliche Taktung bei Telefonaten auffällt.
Beim neuen Prepaid-Tarif aus dem Hause Freenet kosten Telefonate in alle nationalen Netze pauschal 8 Cent pro Minute. SMS kosten 8 Cent pro Stück. Eine MMS wird mit 39 Cent berechnet und die Mailboxabfrage kostet gar nichts. Soweit so gut. Das wirklich ungewöhnlich an dem Tarifangebot aber ist die Methode, mit der die Abrechnung der Telefonate erfolgt. Statt jede angebrochene Minute voll abzurechnen, bietet Freenet seinen Kunden folgende Taktung: Nur die erste von x-beliebigen Telefonminuten wird voll berechnet, danach gilt eine Taktung in 30-Sekunden-Blocks. Nur die sekundengenaue Abrechnung ist aus Kundensicht noch fairer.
Starterpaket mit 10 Euro Startguthaben
Das dazugehörige Starterpaket kostet bei Freenet 9,95 Euro. Wer sich noch bis zum 30. Juni für Freenet als Anbieter entscheidet, der erhält zusätzlich zur SIM-Karte eine Startguthaben in Höhe von 10 Euro. Nutzer des Tarifs können damit auch das Freenet-Portal im Internet kostenlos aufrufen und darauf surfen. Die Nutzung anderer Inhalte des Internets allerdings kostet Geld. Pro verbrauchten Megabyte berechnet Freenet dem Nutzer 19 Cent. Die Taktung erfolgt in 100-KB-Blöcken.
Datenflat für 10 Euro
Alternativ haben Freenet-Kunden die Möglichkeit, eine Option mit einer mobilen Daten-Flatrate zu buchen. Sie kostet 10 Euro monatlich und darf nicht nur mit dem Handy, sondern auch mit anderen mobilen Engeräten, mit denen im Internet gesurft werden kann, genutzt werden. Die Breitbanddrosselung setzt ab einem Datenvolumen von 500 MB ein. Ab dieser Verbrauchsgrenze kann nur noch auf GPRS-Niveau gesurft werden.
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