Aug 28
Prepaid Karten sind oftmals viel günstiger, als ein Vertrag. Das hat jetzt auch die Stiftung Warentest feststellen müssen. Hier wurden verschiedene Tarife und Verträge überprüft, wobei die Prepaid-Karten sehr gut abschneiden konnten. Die genauen Testergebnisse findet man in der Ausgabe vom September.
Mit Prepaid-Karten kann man bereits ab acht Cent in der Minute mit dem Handy telefonieren. So niedrig war noch nie ein Tarif angesetzt. Diesen Preis kann man jetzt jedoch beim Anbieter BigSIM bekommen. Auch FlexiShop bietet die Karten für nur acht Cent in der Minute an. Beide arbeiten mit dem Netz von T-Mobile und sind daher auch in Deutschland sehr gut vom Empfang vertreten. Selbst Vieltelefonierer sollten ihren Vertrag noch einmal überdenken und sich die Angebote von den Prepaid-Karten genauer ansehen. Man sollte nicht mehr als 24 Euro im Monat bezahlen. Mittlerweile gibt es so gute Angebote, dass man keinen teureren Vertrag mehr nehmen muss. Jedoch kommt es auch darauf an, in welche Netze man telefoniert und welche Grundgebühr wirklich gerechtfertigt ist. Manche haben in ihrem Vertrag auch eine mobile Internetfunktion, die man im Bereich Prepaid noch nicht bezahlen kann.
Neun Cent in der Minute nehmen zum Beispiel Edeka Mobil (Vodafone) und NettoKOM im Netz von E-Plus. Bei einer normalen Nutzung kommt man auf etwa 15 Euro. Auch diesen Betrag sollte man mit einem Vertrag nicht überschreiten. Wenigtelefonierer dürfen im Monat nicht mehr als fünf Euro ausgeben. Wer hier schon eine höhere Grundgebühr hat und dann auch noch zusätzliche Minutenpreise zahlt, der hat definitiv eine höhere Rechnung. Bei einem Vertrag kann man allerdings ein subventioniertes Handy bekommen. Diesen Vorteil hat man bei den meisten Prepaid-Karten nicht. Dennoch sollte man die Angebote vorher genau vergleichen und auf die Nutzung rechnen.
Aug 27
Tchibo hat eine neue Aktion gestartet. Dabei bekommen alle Kunden, die zwischen dem 1. und dem 21. September ein Starterpaket kaufen, eine kostenlose Flatrate für die Gespräche innerhalb der Tchibo-Community mit dazu. Diese kostenlose Flatrate gilt sogar für zwei Jahre.
Ähnliche Angebote im Prepaid-Bereich gibt es bis jetzt noch nicht. Die SIM Karte von Tchibo kostet nur 9,95 Euro. Es gibt jedoch auch das Angebot mit einem Samsung-Handy, wo man lediglich 39,95 Euro für Karte und Handy zahlen muss. Vier weitere SIM-Karten kosten lediglich fünf Euro. Somit braut man sich in der Familie schon eine eigene Tchibo-Community auf. Untereinander kann man mit dem neuen Angebot im September dann zwei Jahre lang kostenlos telefonieren. In alle anderen Mobilfunknetze zahlt man für eine Minute 15 Cent. Für nur 12,95 Euro im Monat kann man auch eine Festnetz-Flat bekommen. Die sonst angebotene Flatrate für die Tchibo Community braucht man hier für die ersten zwei Jahre nicht zu buchen, denn sie ist schließlich kostenlos. Nachher kann man für nur 3,95 Euro im Monat, die Option weiter nutzen. Sonst würde man nach Ablauf der zwei Jahre fünf Cent pro Minute für eine Verbindung mit dem Tchibo-Netz bezahlen.
Mit der Prepaidkarte kann man sich jedoch auch so frei bewegen, dass man Minuten- und SMS-Pakete kaufen kann. 50 Minuten in alle deutschen Netze beziehungsweise 50 SMS kosten 4,95 Euro pro Monat, für 100 Gesprächsminuten in alle deutschen Netze verlangt Tchibo 9,95 Euro monatlich. Dabei nutzt der Anbieter das Netz von O2.
Aug 26
O2 hat die Aktion mit den kostenfreien SIM-Karten jetzt verlängert. Das ist der großen Nachfrage zu verdanken. Wer sich an dieser Aktion noch beteiligen will, der hat bis Dezember Zeit.
Bei diesem Angebot kann sich jeder bis zu vier kostenlosen SIM-Karten bestellen. Dabei hat jede Karte einen Euro Startguthaben darauf. Der Bestellvorgang geht sehr einfach und in nur wenigen tagen sind die SIM-Karten geliefert. Diese braucht man einfach nur noch in das Handy einlegen und schon kann man telefonieren. Die Vorteile bei diesem Angebot sind sehr schnell erkannt. Man hat keine Grundgebühr und besitzt über das Prepaid-System auch immer die volle Kostenkontrolle. Wenn man nicht Telefoniert, dann braucht man im Monat auch nichts bezahlen. Eine Vertragsbindung gibt es ebenso wenig und man kann die Karte auch einfach kündigen oder das Guthaben noch verfallen lassen. Die Tarife zum Telefonieren und SMS-Schreiben sind ebenso günstig. Man zahlt lediglich 15 Cent in der Minute rund um die Uhr und auch pro SMS fallen nur 15 Cent an. Die Karten werden kostenlos nach Hause geliefert.
Wenn man die Karten später mit neuem Guthaben aufladen will, dann kann man Bonus-SMS bekommen. Bei einer Aufladung von 15 Euro bekommt man auch 150 Bonus SMS. Wenn man 20 Euro auf die Karte lädt, dann wird man mit 300 kostenlosen SMS belohnt. Lädt man jedoch gar 30 Euro auf die Karte, so bekommt man ganze 500 Bonus SMS. Man braucht einfach angeben, wie viele Karten man möchte, und füllt das Formular aus. Danach wird die Bestellung sofort rausgeschickt.
Aug 20
Es gibt einen neuen Anbieter, der einen Prepaid-Tarif auch für Auslandsgespräche ermöglichen kann. Gerade bei den Telefonaten von Deutschland ins Ausland kann man bei Talk Tiger einiges sparen.
Normalerweise sind die Auslandstelefonate sehr teuer und man muss tief in das Portemonnaie greifen, wenn man keinen guten Tarif hat. Gerade bei Prepaid-Karten kann man die Auslandspreise kaum bezahlen, da sie sehr hoch angesetzt sind. Der Tarif Talk Tiger ist jedoch im Vergleich sehr preiswert. Angeboten wird dieser von dem Unternehmen The Phone House. Vor allem Kunden, die mit dem Handy oft ausländische Nummern anrufen müssen, können jetzt profitieren. Der Tarif kann eine Verbindung in über 220 Länder ermöglichen und ist zudem noch günstig. Die Karte muss mit 50 Euro aufgeladen werden. Danach kann man ab 4,7 Cent in der Minute die Gespräche ins Ausland führen. Pro Gespräch kommt lediglich eine Verbindungsgebühr von 19 Cent hinzu. Telefonate in deutsche Fest- und Mobilfunknetze kosten ab 12,8 Cent pro Minute. Nur die Gespräche innerhalb desselben Tarifs kosten nur 4m2 Cent in der Minute und sind demnach nur etwas günstiger, als die Gespräche ins Ausland.
Das Startpaket mit der entsprechenden SIM-Karte ist schon ab 3,95 Euro erhältlich. In dem Preis ist jedoch auch schon ein Guthaben von einem Euro enthalten. Man hat auch die Möglichkeit, wie bei vielen Prepaid-Anbietern, die Karte mit 15 oder 25 Euro aufzuladen, sodass man ein zusätzliches Guthaben von fünf Euro bekommen kann. Bei der Aufladung von 50 Euro bekommt man ein Extra-Guthaben in Höhe von 20 Euro gewährt. So lohnt sich das Telefonieren ins Ausland doppelt.
Aug 19
Callmobile ist ein Discounter, der zum Freenet Konzern gehört. Jetzt wurde eine neue Sommeraktion gestartet, bei der man die Handy-Flatrate zwei Monate gratis nutzen kann. Daneben gibt es noch weitere interessante Prepaid-Tarife.
Bei dem neusten Angebot kann man die 2-fach Flatrate zum Preis von nur 14,95 Euro drei Monate lang nutzen. Hier sind sämtliche Gespräche ins deutsche Festnetz und auch die Gespräche innerhalb der callmobile-Karten kostenlose. Eine Mindestvertragslaufzeit bekommt man bei dieser Option nicht. Somit kann man den Tarif auch nach dem Ende der drei Monate wieder aufheben lassen. Die 2-fach-Flat kann jedoch nur in Kombination mit dem sogenannten clever3Tarif gebucht werden. Hier telefoniert man für drei Cent/Minute innerhalb der callmobile-Community. Andere Gespräche in die deutsche Netze, einschließlich Festnetz und Mobilfunknetz, werden einheitlich mit 13 Cent pro Minute abgerechnet. Eine SMS kostet bei diesem Anbieter nur 12 Cent.
Wer sich als Neukunde noch bis zum 22. September entscheidet, der kann zusätzlich sparen. Hier erhält man das jeweilige Starterset für drei Euro inklusive 13 Euro Startguthaben. Nur allein durch die Bestellung schenkt der Provider den Neukunden dadurch zehn Euro. Wenn man seine bisherige Nummer vom Provider portieren lässt, dann bekommt man zusätzliche zehn Euro gutgeschrieben. Viele Handybesitzer wird das freuen. Allerdings kostet die Nummernfreigabe bei den meisten Providern eine Bearbeitungsgebühr zwischen 25 und 30 Euro. Eine monatliche Grundgebühr wird bei diesen Karten nicht verlangt, ebenso wenig wie die Vertragslaufzeit. Nutzt man die Karte jedoch drei Monate lang nicht, dann kostet dies eine Verwaltungsgebühr beim Provider in Höhe von einem Euro.
Aug 18
Neben vielen anderen Prepaid-Anbieter fordert jetzt auch E-Plus einen Mindestumsatz bei den beliebten Karten. Normalerweise braucht man die Karte nur aufzuladen, wenn man auch wirklich damit telefoniert. Das ist jetzt jedoch vorbei.
Aufgrund hoher Verwaltungskosten werden die Prepaid-Karten-Besitzer jetzt auch zur Kasse gebeten. Seit letzter Woche haben die E-Plus Kunden eine SMS bekommen, in der die Änderungen bei der Nutzung und die Vertragsbedingungen nochmal hinweisend genannt wurden. Betroffen sind vor allem die Personen, die ihr Telefon nur sehr selten zum Telefonieren oder SMS-Schreiben nutzen. Demnach sollen die Kunden ab September einen Euro Mindestumsatz pro Monat bezahlen, selbst wenn die Karte ungenutzt im Telefon bleibt. Dies gilt allerdings nur, wenn man als Kunde die SIM-Karte zwei Monate lang nicht aktiv nutzt. Ist man mit diesem Vorhaben jedoch nicht einverstanden, kann man auch von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen. Weitere Informationen zu diesem Recht bekommt man von seiner kostenlosen Service-Nummer. Die 77770 wurde extra für diesen Zweck eingerichtet und beantwortet alle Fragen. Das Kündigungsrecht kann man jedoch nur bis zum 10. September einsetzen. Später stehen nur noch die normalen gesetzlichen Wege zur Verfügung. Die Kündigung selbst muss aber auch in diesem Fall schriftlich erfolgen.
Die Gebühr von einem Euro wird direkt von der Karte abgebucht, sofern hier genügend Guthaben vorhanden ist. Von der neuen Bedingung sind jedoch nur E-Plus eigene Kunden betroffen. Blau, Simyo oder vybemobile Kunden bleiben noch verschont. Doch auch die Kunden des T-Mobile Resellers klarmobil müssen sich mit so einer Gebühr seit Anfang Juli befassen.
Aug 14
Tchibo überrascht wieder mit einem neuen Prepaid-Tarif für Einsteiger. Seit kurzem steht das Produkt in den Startlöchern und verspricht neben dem günstigen Preis auch neue Funktionen. Alle Neukunden sollten sich jedoch schnell entscheiden, wenn sie sparen wollen. Bis zum 31. August kostet die Prepaid-Karte bei Tchibo statt 9,95 Euro nur fünf Euro.
Mit einem hinzugefügten Startguthaben von 20 Euro bietet sich hier ein attraktives Angebot für Neueinsteiger der Handywelt. Ein weiteres Extra bietet der Komfort-Tarif. Hier beläuft sich das Startguthaben auf 25 Euro und es gibt einen völlig neuen Weg der Bezahlung. Man kann, ähnlich wie bei einem Vertrag, sich auch hier monatlich eine Rechnung schicken lassen. Als großen Vorteil gibt es hier jedoch keine mehrjährige Vertragsbindung oder monatliche Fixkosten, die zu zahlen sind. Somit braucht man nicht mehr das nötige Geld aufladen, wenn man telefonieren möchte. Wer die Karte jedoch nicht nutzt, der muss auch zusätzlich nichts zahlen. Der Rechnungsbetrag kann monatlich überwiesen werden.
Neben dem Prepaid-Tarif hat Tchibo auch eine Vielzahl an Handys mit im Angebot. So gibt es für nur 24,95 Euro das Power-Handy LG GB102. Die ist ein besonders einfaches Einstiegsmodell ohne viele Features, aber mit Farbdisplay und einer langen Akkulaufzeit. Fünf Euro mehr kostet das Licht-Handy Nokia 1208, welches ebenso einfach zu bedienen ist und zusätzlich auch die Funktion einer Taschenlampe mit sich bringt. Wenn man das Startguthaben zu diesen Angeboten dazuzählt, kann man das günstigste Handy schon unter fünf Euro bekommen. Zu beachten ist allerdings, dass das Startguthaben nur eine begrenzte Zeit gültig ist. Es verfällt am 01. Dezember automatisch, wenn man es nicht bis Ende November aufgebraucht hat.
Aug 12
O2 will in Zukunft neue Gebühren einführen. Diese betreffen nicht etwa Auslandtarife, sondern die SIM-Karte. Wer die zwei Monate nicht mehr benutzt, soll zur Kasse gebeten werden. Zu Beginn handelt es sich lediglich um einen Euro, doch möglicherweise erhöht O2 die Kosten weiter.
Natürlich trifft die neue Kartengebühr nur für Kunden des Anbieters zu, die innerhalb der vorgegebenen Zeit weder telefonieren noch eine SMS verschicken. Damit auch alle Kunden an die neue Regelung denken, wurden bereits Meldungen verschickt, die die Kunden auf die Gebühren vorbereiten. In diesen wurde darauf hingewiesen, dass Kosten von einem Euro bei Nichtnutzung der SIM-Karte anfallen. Der fällige Betrag wird später von der Karte abgebucht, solange auf dieser noch ein Guthaben vorhanden ist. Sollte kein Geld auf dem Handy sein, wird der Abzug aufgeschoben, bis der Kunde das Gerät wieder auflädt. In Form eines Sonderkündigungsrechtes wollen die Betreiber von O2 ihren Nutzern entgegenkommen. Wer nicht mit den neuen Regeln einverstanden ist, kann jederzeit kündigen. Über diese Maßnahmen sollen zukünftig Kosten für die Rufnummernverwaltung gespart werden.
Viele SIM-Karten sind momentan von O2 im Umlauf, die entweder gar nicht oder nur sehr selten genutzt werden. Der Anteil der betroffenen Kunden liegt jedoch unter zwei Prozent, da die überwiegende Mehrheit ihr Handy noch nutzt. Neukunden haben eine Zeit von drei Monaten, um sich an die neue Regelung zu gewöhnen. Wenn der Kunde später mit der SIM-Karte nicht mindestens drei Euro Umsatz im Monat macht, fallen die entsprechenden Gebühren an. Auch bei dem Anbieter Klarmobil gibt es bereits eine ähnliche Regelung.
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